Anlaufstelle Suizid
*
Logo-Zug
                            
Suche_v2
Menu
Menu
Handlungsbedarf Handlungsbedarf
Leitbild Leitbild
Ziele Ziele
über uns über uns
wichtige Adressen wichtige Adressen
Literatur Literatur
Kontakt Kontakt
Archiv Archiv
Adresse




KLARTEXT!
Anlaufstelle für alle
Fragen rund um den Suizid
 

Dietenrainweg 2
8610 Uster
Tel. 079 450 91 68

info@anlaufstelle-suizid.ch
www.anlaufstelle-suizid.ch

Handlungsbedarf

Jährlich sterben in der Schweiz zwischen 1'300 und 1'400 Menschen durch Suizid. Dies entspricht ca. 4 suizidbedingten Todesfällen pro Tag. Damit weist die Schweiz im internationalen Vergleich eine überdurchschnittlich hohe Suizidrate auf. Da das Suizidrisiko mit zunehmendem Alter steigt, muss aufgrund der demografischen Entwicklung der Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten mit einer Zunahme der Suizide von Menschen im höheren und hohen Alter gerechnet werden.1)

Schätzungen zufolge ist die Zahl der Suizidversuche bis zu 50 Mal höher als die der registrierten Suizide, was bedeutet, dass nur jeder 50. Suizidversuch zum Tod führt. Die anderen 49 Suizidenten überleben zum Teil Behinderungen, welche die Lebensqualität stark einschränken.2)

Auslöser für Suizidversuche sind meist Ereignisse, aufgrund derer ein Mensch in seiner Identität erschüttert wird. Er fühlt sich derart wertlos und in einer hoffnungslosen Situation gefangen, dass er sich selber ablehnt und diesem unerträglichen Zustand ein Ende setzen will. Hinzu kommt ein starkes Schamgefühl, welches die Betroffenen hindert, sich mit ihren Suizidgedanken einem anderen Menschen anzuvertrauen. Das Stigma, das psychischen Krankheiten und Suizidalität immer noch anhaftet und die Angst vor einem fürsorglichen Freiheitsentzug lässt sie auch zögern, psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

So bleiben viele Menschen allein in ihrer Krise, die sie nicht bewältigen können.

Was fehlt, ist eine neutrale, nicht psychiatrische, religiös unabhängige Suizid-Beratungsstelle für erwachsene Männer und Frauen, welche sich nicht zu einer spezifischen Risikogruppe zugehörig fühlen. Und diese Lücke wollen wir mit KLARTEXT! schliessen.


1) Bericht des Bundesamtes für Gesundheit April 2005 in Erfüllung des Postulates Widmer (02.3251)
2) Antwort des Bundesrates vom 09.01.2002 auf die einfache Anfrage von Andreas Gross (01.1105)

 

 

Fusszeile
Webdesigen farbspektrum | www.farbspektrum.ch  | Kontakt |
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail