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Fragen rund um den Suizid
 

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Aktuell

Suizid: Ärzte können Eltern nicht wirklich helfen (pressetext vom 16.08.2016)
Allgemeinmedizinern fehlen relevantes Fachwissen und Selbstvertrauen... Aber ist das wirklich die Aufgabe der Ärzte? Wäre es nicht schön, das unmittelbare Umfeld könnte diese Aufgabe übernehmen?

Therapie für Menschen nach einem Suizidversuch (NZZ vom 18.03.2016)
Abgesehen von der Diskussion über Suizidhilfe kann man in diesem Artikel über einen interessanten Ansatz von Prof. Dr. med. Michel, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, für Menschen nach einem Suizidversuch lesen. 

Von einer Mauer umgebehn (Bieler Tagblatt vom 02.02.2016)
Eine junge Frau tritt in die Fussstapfen ihrer Mutter, die sich vor Jahren das Leben genommen hat. Suizidalität sei nicht vererbbar, heisst es unter anderem in diesem Artikel. Das stimmt meiner Meinung nur bedingt: Suizidalität wird nicht über die Gene vererbt. Doch Kinder übernehmen in den ersten Lebensjahren Denkweisen und Verhalten ihrer Eltern. So auch Bewältigungsstrategien bei Problemen, Krankheitsverhalten etc. Es erstaunt somit nicht, dass bei Menschen, in deren Familie oder Freundeskreis bereits Selbsttötungen vorgekommen sind, eine erhöhte Suizidalität festgestellt wird. Wird die Beendigung des eigenen Lebens einmal als Lösung sämtlicher Probleme anerkannt, tritt sie bei jeder Krise in Form vom Suizidgedanken wieder in Erscheinung.

Bei einem Suizid gibt es keine Mitschuld (Zürcher Oberländer vom 16.01.2016
Ein tolles Interview mit Pfarrerin Silva Trüssel. Ein weiterer wertvoller Beitrag zu diesem Thema ist auch der Film von Marianne Pletscher "Dein Schmerz ist auch mein Schmerz" (link).

30 Menschen pro Tag vergiften sich mit Medikamenten (Basler Zeitung; 06.01.2016)
Eine kleine Berechnung zur Wirksamkeit von Medikamentensuiziden aus den Informationen der Giftberatungsstelle Tox Info Suisse 2015:

38396 Notfallkontakte wegen Vergiftungen. 7 von 10 Anrufe betreffen Medikamenten- oder Haushaltmittelvergiftung, was einer Anzahl von 26877 pro Jahr respektive 74 pro Tag entspricht. Die Hälfte davon betreffen Kinder, die wegen unsorgfältiger Aufbewahrung an die Giftstoffe gelangt sind. Bleiben 30 Medikamentenvergiftungen Erwachsener pro Tag. Ein Drittel davon erfolgte absichtlich. Das bedeutet 10 Medikamentenvergiftungen mit Suizidabsichten pro Tag.

3650  Medikamentenvergiftungen mit Suizidabsichten im Jahr 2015
  11  Todesfälle infolge Vergiftungen im Jahr 2015
 0.3% der Suizidversuche mit Medikamentenüberdosis enden mit dem Tod
99.7% überleben!

Wenn das eigene Kind stirbt (blog.tagesanzeiger.ch vom 09.11.2015)
Betroffenen Eltern kann ein unterstützendes, verständnisvolles Umfeld helfen. Doch bisweilen hapert es daran, dass die Leute überfordert sind. «Der Tod eines Kindes ist ein Tabuthema», sagt Zürcher, «und die Tatsache, dass Eltern sich in ihrer Trauer manchmal etwas ungewöhnlich benehmen, schreckt zusätzlich ab.»

"Der Verlust des Arbeitsplatzes kann in seltenen Fällen einen Suizid auslösen. Die Gründe für einen Suizid sind aber komplex. Eine alleinige Erklärung dafür gibt es nicht." lautet der Header des NZZ Artikels. Gerade in der westlichen Welt definieren wir uns immer mehr über unsere Arbeit. Kein Wunder, dass der Verlust der Stelle als Krise erlebt wird. Auf einen Schlag ist ein Teil unserer Identität weg, fehlen Befriedigung, soziale Kontakte und Tagesstruktur. Dazu kommen Existenzängste, Angst vor dem Verlust des Status in der Gesellschaft, Gefühle des Versagens und die damit verbundene Scham. Es ist nie nur ein Grund allein, der zu Suizidgedanken führt - allen gemein ist aber die als schamhaft und auswegslos erlebte Situation...

Traurig aber wahr: Dass Suizid weltweit zur häufigsten Todesursache junger Frauen "aufgestiegen" ist, ist nicht einmal der WHO eine Mitteilung wert...
Sonntagszeitung vom 26.07.2015

Ein tragisches Beispiel für eine Verzweiflungstat. Ursprünglich wollte dieser Mann die Jugendlichen auf das (Berufs-)Leben vorbereiten. Doch am Tiefpunkt seiner Krise sah er nur noch einen einzigen Ausweg, ohne an die unfreiwillig Beteiligten zu denken. Hätte er mit jemandem über seine Krise sprechen können, wäre ein Drama dieses Ausmasses vielleicht zu verhindern gewesen.
Bericht auf zentral+ vom 30.06.2015

Ganz unsere Meinung! Vielen Dank für den Leserbrief in den Oberseenachrichten.
Leserbrief vom 11.06.2015 zum Beitrag in den Oberseenachrichten vom 04.06.2015

Das eigene Leben zu beenden ist ein Menschenrecht. Doch wir haben kein Recht, das Leben eines Anderen in Mitleidenschaft zu ziehen! Folgender Artikel der Oberseenachrichten ist lesenswert für alle Menschen, die den Gedanken in sich tragen, vor den Zug zu gehen.
Oberseenachrichten vom 04.06.2015

Anzeiger von Uster vom 29.12.2014

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